gläserne fünf stunden

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gläserne fünf stunden

wir ließen schaluppen verotten

machten die luken dicht und warteten

immer glaubte ich, du würdest mich verlassen

und das herz sich einfach auflösen

so einfach

war es nicht, die uhren schwiegen

stillstand immerhin, aber erde und feinde

drehten sich weiter um die eigene achse

in der pfandleihe entfachte ich

beteuerungen und das fegefeuer

hoffte, mein herz brächte

als spendenorgan mehr ein

als eine uhr, die goldene zeiten anzeigt

fünf gläserne stunden

mit dem pfandleiher im

eigenen leben absitzen

in fünf stunden

bewegt sich das herz

nicht einmal

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