Im Jahr 2005 begleitet Carola Güldner in Baucau und Viqueque, Timor-Leste, einen Moment von stiller Bedeutung: die Eröffnung einer neu gefassten Quelle. Dorfbewohner und Mitarbeiter der GTZ kommen zu einer Wasserzeremonie zusammen, die weniger feierlich als selbstverständlich wirkt – als Teil eines gemeinsamen Alltagsprojekts. Wasser steht hier nicht für Infrastrukturversprechen, sondern für Verlässlichkeit und Zeit. Die Fotografien halten fest, wie Entwicklungsarbeit damals aussah: nah an den Menschen, eingebettet in lokale Rituale, ohne große Geste.




























































