Vietnam Salt Mines

Reportagen

Dokumentarische Fotografie aus Krisengebieten, abgelegenen Regionen und dem Alltag, der immer stattfindet. Die Arbeiten entstanden in Aceh nach dem Tsunami 2004, auf einer verlassenen Insel vor Sulawesi, bei einer Wasserzeremonie in den Bergen Ost-Timors und auf den Salzfeldern Vietnams. An Orten, die Zeit brauchen, bevor sie sich erschließen.

Eine Überlebende des Tsunami sitzt am zerstörten Hafen in Banda Aceh

Aceh nach dem Tsunami

Ein halbes Jahr nach dem Tsunami von 2004 zeigt diese Reportage Aceh zwischen Zerstörung, Trauer und Rückkehr in den Alltag. Die Bilder folgen Menschen in einer Situation, in der das Ereignis noch überall sichtbar war.

eine Muslimin betet zwischen den Trümmern und umgestürzten Palmen auf ihrer, vom Tsunami zerstörten Insel

Überlebt und gestrandet: Pulau Bunta

Ein halbes Jahr nach dem Tsunami erreichten Überlebende von Pulau Bunta zum ersten Mal wieder ihre Insel. Als das Boot strandete und die UN nur die ausländischen Mitreisenden herausholen wollte, blieben wir.

Jungen testen das frisch sprudelnde Wasser, das aus der reparierten Quelle kommt

Ost-Timor: Wasserzeremonie

In den Bergen Ost-Timors wurde eine Quelle nach ihrer Reparatur durch die Dorfgemeinschaft und die GTZ in einer traditionellen Wasserzeremonie wieder eröffnet. Geleitet vom Dorfältesten, verbindet das Ritual Versorgung, Landschaft und Gemeinschaft.

eine Salzminenarbeiterin Nha Trang, Vietnam

Vietnam Salt Mines

In den Hon Khoi Salinen bei Nha Trang wird Salz noch immer in Handarbeit geerntet. Ab vier Uhr morgens, bevor die Hitze unerträglich wird, arbeiten dort fast ausschließlich Frauen. Der Tageslohn liegt bei fünf bis neun Euro. Die Ernte dauert nur in der Trockenzeit, die körperliche Last bleibt das ganze Jahr.