Kategorie: Journalismus

Ob ungeschminkte Beschreibungen aus dem Pflege-Alltag im PFLEGE-JOURNAL, Erinnerungen an die Kindheit in der DDR oder auch das Leben mit den Menschen in Aceh nach dem Tsunami finden hier ihren Platz. Ebenso wie die REISEN mit Hund und Cargobike, durch Indien, Nepal, Tibet oder das Baltikum, unterwegs auf den Spuren von Wölfen und Raben:

Meine TEXTE erzählen von Dankbarkeit, Begegnungen, Freundschaften und Herausforderungen. Fotografien finden Sie in den stories wie den SHOE-STORIES, aber natürlich können Sie auch direkt zu den Fotos und Videos wechseln.

  • Zwei Euro und Hoffnung für Saddam Hussein

    Zwei Euro und Hoffnung für Saddam Hussein

    Für Saddam Hussein sind zwei Euro viel Geld, und es ist ihm wichtig, zum Unterhalt seiner Familie beizutragen. Die Sorge seines Bruders Renold gilt eher seiner Trillerpfeife. Eine Hoffnung teilen die beiden jedoch mit allen Menschen in Aceh, Indonesien: Sie wünschen sich, dass bald viele Touristen ihre Region besuchen. Über das Leben nach der verheerenden…


  • Mielkes Privatknast: Bautzen

    Mielkes Privatknast: Bautzen 5 Fakten über das geheime Stasi-Gefängnis Bautzen II Gefängnisse in der DDR waren mehr als nur Orte des Strafvollzugs; sie waren steingewordene Instrumente der Unterdrückung, Bollwerke eines Systems, das Widerspruch nicht duldete. An diesen Orten sollte der Wille der Inhaftierten gebrochen und die Macht des Staates demonstriert werden. Doch was macht ein…


  • Stasi-Gefängnis Bautzen II

    Stasi-Gefängnis Bautzen II

    Bautzen II: Das Stasi-Hochsicherheitsgefängnis kurz erklärt Bautzen II war von 1956 bis 1989 die Sonderhaftanstalt, die de-facto unter Kontrolle des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) stand; formal blieb die Anstalt dem Innenministerium zugeordnet, praktisch trafen aber Stasi-Strukturen die Entscheidungen über Einweisung, Überwachung und Vernehmung. Die Gedenkstätte Bautzen und Forschungsliteratur bestätigen diesen Status. „Häftlingsfreikauf: 34.000 Häftlinge, ‚Preise‘…


  • Lokaljournalisten: Sprach-Taschenlampisten

    Lokaljournalisten: Sprach-Taschenlampisten

    „Sie schreiben exklusiv. Sie schreiben für andere. Sie schreiben für die Lokalzeitung. Noch.“– heißt es im Kinofilm Die letzten Reporter von Jean Boué (2020). Das Gegenteil von „Laut“ Einer, der das verstanden hat, ist Jean Boué. Seit 1991 ist er Autor, Regisseur und Produzent von dokumentarischen Formaten. Viele seiner Filme wurden international ausgestrahlt, einige preisgekrönt…


  • Friedensarbeit im Kosovo: Mit der Frau von den RAF Plakaten?

    Friedensarbeit im Kosovo: Mit der Frau von den RAF Plakaten?

    Hospitation in Pristina bei Silke Maier-Witt Von der RAF in die Friedensarbeit – und ich mittendrin. Zwei Wochen, die mein Bild vom Kosovo, von Friedensarbeit und von einer Frau veränderten, deren Vergangenheit schwer wiegt – und deren Gegenwart umso bemerkenswerter ist. Als ich im September 2003 auf dem Flughafen von Prishtina lande, erwartet mich ein…


  • Kampf Geräusche ding fest machen

    Kampf Geräusche ding fest machen

    Brief an Alfred H. Barr, Jr. (1951) Barr hatte für das Museum of Modern Art (NY) die Skulptur Sleeping Figure gekauft. „Lieber Alfred,Einmal muss ich Ihnen doch etwas über die fehlenden Teile von Figure Endormie sagen.Wenn Sie sich die Schultern der Figur genau anschauen, sehen Sie im dünnen Teil der Flügel zwei Löcher. Sie dienen…


  • Wo Herdenschützer selbst Schutz finden

    Wo Herdenschützer selbst Schutz finden

    Seit der Rückkehr der Wölfe werden immer häufiger Herdenschutzhunde als Allzweckwaffe gegen die Beutegreifer gepriesen. Doch nicht jeder geht mit der Vermittlung der anspruchsvollen Hunde verantwortungsvoll um. Und dann gibt es plötzlich jede Menge Kaukasen, Zentralasiaten oder Kangals, die durch Vermehrer und schlechte Haltung selbst zu komplizierten Fällen geworden sind. In ihrer „Secure Base –…


  • Vom Werden Sollen: Erwartungen

    Vom Werden Sollen: Erwartungen

    oder: Warum ich keine Hundefriseurin geworden bin Manchmal – ich geb’s zu – lese ich im Jugendmagazin „JETZT“ der Süddeutschen Zeitung, in der Rubrik „Was verdient eigentlich …?“. Nicht regelmäßig, aber oft genug, dass mein innerer Kritiker sich genüsslich die Hände reibt, wenn da steht: „Hundefriseurin – 9300 Euro brutto“. Und dann denkt dieser innere…


  • alp traum traum alp

    alp traum traum alp

    Der frühe Ruf nach Sennerinnen und Hirten Die Alpsaison ist noch nicht annähernd in Sicht, da suchen schon die ersten Bauern auf dem Internetportal Zalp.ch nach neuen Hirten, Sennerinnen, Käsemachern und Mädchen für alles. Die Journalistin und gelernte Melkerin, Carola Güldner, hatte sich im Mai 2012 ebenfalls auf das Abenteuer Alp eingelassen. Die passenden Herdenschutzhunde…


  • Wolfsberührt – ein Tag mit der Wolfsforscherin Gudrun Pflüger

    Wolfsberührt – ein Tag mit der Wolfsforscherin Gudrun Pflüger

    500 Kilometer ist Carola Güldner mit ihrem Hund und einem Lastenrad auf den Spuren von „Wölfen – Raben – Herdenschutz“ von München über Wien nach Graz gereist und hat Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten zum Thema interviewt.Ohne Cargobike, aber mit Hund hat sie die ehemalige Skilangläuferin, Berglauf-Weltmeisterin, Biologin, Wolfsforscherin, Autorin Gudrun Pflüger, die an einem Hirntumor…


  • Schlittenhunde

    Schlittenhunde

    Volle Kraft voraus Autorin Carola Güldner begleitet die amtierende Schlittenhundeweltmeisterin in der6-Hunde-Klasse, Iris Mauderer, und ihren Husky-Meute durch einen ganz normalenTrainingstag. Doch der hat es ganz schön in sich. Trainieren mit dem Weltmeisterteam „Schon wieder 13 Grad ab 8 Uhr!“ Iris Mauderer ist enttäuscht.„Das ist viel zu warm.“ Dennoch lassen wir drei Kaffeetassen mit verschiedenen…


  • Bilder einer Aus-Stellung

    Bilder einer Aus-Stellung

    eine Venedig-Krimi-Miniatur Es schmeckt ekelhaft. Salzig. Man bekommt brennenden Ausschlag davon, vor allem aber Durst. Entsetzlichen Durst. Sie mengen allem, was sie mir einflößen, Salz bei. Selbst dem Badewasser, in dem ich versuche, still zu liegen, als sei ich ein kranker Meeressäuger, haben sie ein paar Kilo Totes-Meer-Salz beigemischt. „Salz“, sage ich, als sie mir…


  • Ahnen zählen

    Ahnen zählen

    Leben ist keine Numerik, aber Zahlen zählen. Schon immer war meine Radeberger Oma für mich diese krumme und deshalb auch klein wirkende Frau mit der Hakennase. Die trotz ihres Buckels, dem schweren Asthma und sonstiger Gebrechen mit einer blitzklaren Geistesfaust auf den Tisch nicht akzeptabler Wahrheiten hauen konnte. Lebensspuren formen Nicht wenige Male hat Liselotte…


  • Adventskalender mit Pokemon-Go-Effekt

    Adventskalender mit Pokemon-Go-Effekt

    Astrid Langes Stadt-Adventskalender In welcher Zeit werden in fast allen Haushalten 24 Tage Türchen geöffnet? Das wäre wohl eine der einfachsten Quizfragen, bei deren Beantwortung es keines Jokers bedürfte. Aber woher kommen sie eigentlich, unsere Adventskalender? Bekannt wurde die Zählhilfe zunächst 1851, als der erste selbstgebastelte Adventskalender im protestantischen Umfeld auftauchte. Varianten mit 24 an…


  • Wo der Mond an Lara Crofts Cocktail nippt

    Wo der Mond an Lara Crofts Cocktail nippt

    Kambodscha Goldgelb und riesengroß, als wolle er am Cocktail nippen, hängt der Mond über der Brüstung des Sokha-Angkor-Apartments. Grillenzirpen, Nachtgeräusche, sanftes Plätschern aus dem beleuchteten und von Khmerstatuen bewachten Pool. Magischer Abend in Siem Reap Blühender Hibiskus, Kardamom und tropische Gewächse verströmen ihren Duft, sie verleihen dem Abend ihre eigene Note. In Kambodschas geschichtsträchtiger Stadt…


  • stern.de: Newton Revolutionär oder Frauenfeind

    stern.de: Newton Revolutionär oder Frauenfeind

    Bis heute polarisiert Helmut Newton mit seinen Fotografien. Zwischen genial und frauenfeindlich schwanken die Einstufungen. Seiner Berühmtheit tun diese Diskussionen keinen Abbruch. Auf einem Porträt, das seine Frau von ihm gemacht hat, trägt er Stöckelschuh und Hut. Der Fotograf Helmut Newton lächelt den Betrachter gelassen an, als wisse er mehr als andere. In diesem Jahr…


  • Bei uns in Riga ist es fast wie in L-Word

    Bei uns in Riga ist es fast wie in L-Word

    Artikel veröffentlicht in L-Mag 2008 „Bei uns in Riga ist es fast wie in L-Word“, erklärt Katja augenzwinkernd. Sie ist 22, attraktiv, blond und führt schnellen Schrittes durch die regennasse Altstadt. Hauptberuflich arbeitet sie für die lettische Regierung, nebenberuflich schreibt sie für eine konservative Tageszeitung über Wirtschaftsthemen. Katja wirkt selbstbewusst und sie war die einzige…


  • Tsunami von oben

    Tsunami von oben

    Banda Aceh; Camp im Hafengebiet Ulee Lheue „Tsunami von oben“ lacht Idah und zuckt mit den Schultern. Das Zelt, in dem sie mit ihrer Tante Fahmi, sowie zwei vierköpfigen Familien in Banda Aceh wohnt, ist völlig durchgeweicht. Seit mehr als neun Stunden prasselt, trommelt und regnet es auf die Dächer Banda Acehs. Unter zahlreichen Baracken-…


  • Magenknurren hinter Klostermauern

    Magenknurren hinter Klostermauern

    Pater Bernhard faltet gutmütig lächelnd die Hände über seinem beachtlichen Bauch. „Willkommen zum Fasten-Wochenende“, begrüßt der Dominkanermönch die achtköpfige, schnatternde Schar Frauen, die ihn im Foyer des Klosters umringen. Einige scheinen sich zu kennen, denn sie umarmen sich wie gute Freundinnen und wissen auch sofort, für welches Zimmer sie an der Rezeption den Schlüssel erfragen.…


  • Rosemarie Pierer: Lehrling im 57. Lehrjahr

    Rosemarie Pierer: Lehrling im 57. Lehrjahr

    87-Jährige porträtiert Hamburger „Brückenköpfe“, ein Besuch im Fotostudio An Rente, Aufhören, Wegziehen aus Hamburg gar? Nicht dran zu denken: Die 87-Jährige fotografiert, lebt und reist viel und gern, es ist ihre Leidenschaft und ihre Arbeit. Zurzeit porträtiert Rosmarie Pierer Größen der Hamburger Gesellschaft: Brückenköpfe nennt sie die entstandene Sammlung. Imposante Schwarzweißaufnahmen von bekannten Gesichtern blicken…