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Juni 2019: Wir sind unterwegs auf unserer Deutschland-Österreich-Tour mit dem VELOLAB CARGOBIKE:

„Wölfe – Raben – Herdenschutz“

Die Fragestellungen, die dieser Tour zugrunde liegen, haben damit zu tun, dass sich in den dichtbesiedelten und agrawirtschaftlich industrialisierten Ländern wie Deutschland oder Österreich die Gemüter über den Wolf stark erhitzen.

Kein Tag, an dem nicht wenigstens ein Google Alert, mehrere Zeitungsartikel zum Thema Wölfe eintrudelen.

Ich bin auf meiner Tour verabredet mit Wolfsforschern, Wolfsfotografen, mit Biologen, Herdenschutzexperten, RabenforscherInnen, mit Projektmanagern ebenso wie Landwirten.

Ich werde Politiker treffen, es sollen Jägerinnen zu Wort kommen, genauso wie betroffene Landwirte und ich möchte auch Menschen Gehör verschaffen, die als angebliche Wolfsgegner von den Befürwortern in sogenannte Shitstorms getrieben wurden.

Mich interessieren die Wolfsschützer und ihre Argumente genauso, wie ich die Berichte der Menschen einfangen will, die wirklich mit Wölfen Erfahrungen gemacht haben.
Tier- und Landwirte, die aktiven Herdenschutz betreiben und positive wie negative Einsichten mitteilen können, stehen ebenfalls auf meiner Interviewliste. Manch einer von ihnen hat beispielsweise gar keinen Ärger mit dem Wolf, sondern mit Nachbarn.

Im Fokus stehen Menschen, die sich für Wölfe im weitesten Sinne einsetzen, Geld spenden, Demonstrationen organisieren, uvm.
Und jene, die gegen jegliches Wolfsmanagement eingestellt sind.

Weshalb nun aber Raben?

Raben fungieren laut indigenen Völkern und Forschern als Augen der Wölfe, sie leben in Symbiose, uvm. Die Rabenvögel und Wölfe haben in mehreren Sichtweisen sehr engen Bezug zur menschlichen Spezies.
„Raben betrachten Wölfe als ihre Köche und Kellner. Alte Jäger behaupten, dass Raben Wölfe sogar zu schwachen oder frisch verendeten Beutetieren locken würden.
„Das ist wissenschaftlich nicht bewiesen“, sagt Thomas Bugnyar, „aber durchaus vorstellbar.“ Wenn er das sagt, schwingt eine gehörige Portion Bewunderung in der Stimme, denn der 38-jährige Professor aus Wien studiert die Kolkraben seit 15 Jahren und war dabei immer wieder verblüfft, wie gut diese Vögel kombinieren können. „Raben sind perfekte Beobachter“, sagt er, „sie haben ihre Umgebung stets im Blick und erkennen blitzschnell, wenn andere einen Fehler machen, der ihnen zum Vorteil gereicht.“ Das betrifft nicht nur die Wölfe.“ (aus „Der Rabenversteher“ WELT, 2009)

Für mich stellt sich unter anderem die Frage, da die Corviden sich so gut an unser städtisches Leben angepasst haben, inwieweit folgen ihnen Wölfe möglicherweise? Über all das möchte ich mich mit Biologen und Forschern unterhalten und darüber schreiben.

Es wird von dieser Cargobikereise Berichte in Wort, Bild und Film (youtube-Channel) geben. Ich freue mich, wenn Sie uns begleiten.

herzlichst, Carola Güldner

Aktuelles Projekt:
Cargobikereise mit dem Yoshibike von Velo Lab GmbH Bremen, für das noch die Finanzierung des E-Motors aussteht.   Wir sind zurück von der 9wöchigen Italienreise und nun startet die
 
WolfsRabenHerdenschutz-Tour durch Deutschland. 

Wer Lust und Freude an der Mitwirkung in jedem Sinne hat, erreicht mich unter gueldenlights(at)gmail(dot)com und über Starthilfe freue ich mich auch:

PAYPAL-POOL CARGOBIKE.

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